
Ich glaube, er war ein glücklicher Mensch. Günther Uecker lernte als DDR-Bürger, Wie der Stahl gehärtet wurde.

Und dann zeigte er der Welt, wie federleicht Stahl sein kann. Eiserne Pusteblumen, zärtliche Dornen im Wind – kurz nach dem Weltkrieg trafen diese Allegorien ins Mark: als die Menschen gelernt hatten, dass Stahlhelme keine schönen Hüte sind. Aber Günther Uecker war viel mehr als der Nagelmann:
Die Düsseldorfer Gruppe ZERO, der Uecker angehörte, verkündete in der Stunde Null eine künstlerische Atempause; heute würde man vielleicht von einem schöpferischen Reboot sprechen. Eine Phase zwischen Katastrophe und Neuanfang.
Alle Systeme abschalten und und wieder hochfahren – das löst im digitalen Alltag manches Problem, vielleicht sollten wir unseren Globus mal rebooten. Oder zumindest die weltweite Finanzindustrie. Triggerwarnung: Die 90-Minuten-Doku macht nicht fröhlich.

https://www.arte.tv/de/videos/101918-000-A/moneyland/
Nichts hebt die Laune besser, als ein Teller Carbonara – wenn sie denn gelingt. Der römische Koch Luciano Monosilio erklärt, wie er Eier, Schweinebacke, Käse und Nudeln zu einem Antidepressivum rührt.
Ich wünsche alles ein schönes Wochenende.
Thomas Vöcks

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