Zurück aus dem Abenteuerland, nach dem Urlaub kommt wieder die Arbeit, und es wird ja so viel über Arbeit geredet, schon immer. Dabei verspricht das Wort keine Süße, es sei denn, man sucht Arbeit; zum Überleben, zum Wohnen, für einen Teller Nudeln, dann beisst man schon mal ins Saure. Aber erzählt das mal eurem Lieferando. Kriegt er ein Leben für Arbeit?

Nein, eher nicht. Die Lektüre ist eine lehrreiche Zumutung. Vor allem für mich, ich bin notorischer Lieferdienst-Kunde. Hier erlebe ich das Dasein aus der Perspektive der Vergeblichkeit, gestützt nur auf den Mut der Verzweiflung. Friedrich, lies das mal! Bist ja bald im Ruhestand.
Apropos. Wer mag, kann sich im ZDF Inside CDU begeben. Klingt für mich nicht gerade einladend, hab es trotzdem gewagt. Diese Partei geht den Weg der FDP. Das macht nichts, aber der Zeitpunkt ist unglücklich.


Die Königin der Pastagerichte, die Bolognese, es gibt sie auch in Usbekistan. Diesen Teller servierte man mir im Lokal Just Wine in Taschkent (warum saßen wir wohl ausgerechnet dort?). Okay, Spaghetti statt Tagliatelle, geschenkt. Es war ein Fest für Leib und Seele.
Ich wünsche allen eine schöne Woche.
Thomas Vöcks

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